Hl. Emmerich
Während Österreich heute des Hl. Severin gedenkt, steht Ungarn im Zeichen des Hl. Emmerich (Szent Imre), der zudem der Tradition nach vor genau 1000 Jahren, im Jahr 1007 geboren wurde.
Der heilige Prinz war der einzige Sohn des ebenfalls heiligen Königs Stephan I., des Gründers des christlichen Königreiches Ungarn, der das Erwachsenenalter erlebte. Er wurde von seinen Eltern, die später beide zur Ehre der Altäre erhoben wurden, in tiefem und starkem Glauben erzogen. Später wurde der Hl. Gerhard (Szent Gellért), ein hochgebildeter venezianischer Benediktinermönch, der später den Märtyrertod starb, sein Erzieher.
Sein Wille zur Ganzhingabe an Gott führte Emmerich schon als Jugendlicher zu jener Entscheidung, die sein ganzes Leben bestimmen sollte: jungfräulich zu bleiben. Der Legende nach wurde ihm dieser Wunsch Gottes während des Gebetes in einer Privatoffenbarung zuteil. Obwohl er schlussendlich der Kronprinz des Reiches wurde, stand er zu seiner Entscheidung und führte mit seiner Frau eine Josefsehe.
Er war erst Mitte Zwanzig, als sein Leben ein jähes Ende nahm: bei der Jagd attackierte ihn ein Wildschwein und er starb am 2. September 1031 an den schweren Verletzungen. Mit seinem Tod wurden die Hoffnungen seines Vaters zunichte, seinen eigenen Sohn auf den Thron setzen zu können. So versank das Land nach dem Tod Stephans 1038 für mehrere Jahre in Chaos und Aufständen.
Emmerich wurde 1083, gemeinsam mit seinem Vater und seinem Erzieher Gerhard, vom heiligen König Ladislaus I. (Szent László) zu Ehren der Altäre erhoben. Er ist heute Schutzpatron der ungarischen Jugend, besonders der männlichen, und ein besonderer Fürsprecher für die Reinheit von Leib und Seele. Er wird als Prinz mit Krone, Lilie und manchmal einem Schwert dargestellt.
P.s.: Es stellt sich natürlich die Frage, warum ausgerechnet ein Kronprinz von Gott dazu berufen wird, jungfräulich zu leben. Doch der Verlauf der Dinge gibt wohl auch die Antwort: der Herr wollte aus Emmerich eben einen Heiligen machen, aber keinen König...

Der heilige Prinz war der einzige Sohn des ebenfalls heiligen Königs Stephan I., des Gründers des christlichen Königreiches Ungarn, der das Erwachsenenalter erlebte. Er wurde von seinen Eltern, die später beide zur Ehre der Altäre erhoben wurden, in tiefem und starkem Glauben erzogen. Später wurde der Hl. Gerhard (Szent Gellért), ein hochgebildeter venezianischer Benediktinermönch, der später den Märtyrertod starb, sein Erzieher.
Sein Wille zur Ganzhingabe an Gott führte Emmerich schon als Jugendlicher zu jener Entscheidung, die sein ganzes Leben bestimmen sollte: jungfräulich zu bleiben. Der Legende nach wurde ihm dieser Wunsch Gottes während des Gebetes in einer Privatoffenbarung zuteil. Obwohl er schlussendlich der Kronprinz des Reiches wurde, stand er zu seiner Entscheidung und führte mit seiner Frau eine Josefsehe.
Er war erst Mitte Zwanzig, als sein Leben ein jähes Ende nahm: bei der Jagd attackierte ihn ein Wildschwein und er starb am 2. September 1031 an den schweren Verletzungen. Mit seinem Tod wurden die Hoffnungen seines Vaters zunichte, seinen eigenen Sohn auf den Thron setzen zu können. So versank das Land nach dem Tod Stephans 1038 für mehrere Jahre in Chaos und Aufständen.
Emmerich wurde 1083, gemeinsam mit seinem Vater und seinem Erzieher Gerhard, vom heiligen König Ladislaus I. (Szent László) zu Ehren der Altäre erhoben. Er ist heute Schutzpatron der ungarischen Jugend, besonders der männlichen, und ein besonderer Fürsprecher für die Reinheit von Leib und Seele. Er wird als Prinz mit Krone, Lilie und manchmal einem Schwert dargestellt.
P.s.: Es stellt sich natürlich die Frage, warum ausgerechnet ein Kronprinz von Gott dazu berufen wird, jungfräulich zu leben. Doch der Verlauf der Dinge gibt wohl auch die Antwort: der Herr wollte aus Emmerich eben einen Heiligen machen, aber keinen König...

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