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Dienstag, 06. November 2007

"Unsere Hoffnungsträger"

Vor knapp zwei Jahren, als der noch frische Papst Benedikt XVI. mehr als eine Million Jugendliche auf das Kölner Marienfeld lockte, hatte Nathanael Liminski eine Eingebung: Junge Katholiken bräuchten ein Sprachrohr, dachte er. Die Medien hätten nicht die "authentische Begeisterung" wiedergegeben, sondern Zerrbilder gezeichnet von Jugendlichen, "die mit Pille und Kondom in der Tasche dem Papst zujubeln". Oder die Katholiken in TV-Debatten bloßgestellt, indem sie ausrangierte Vikare gegen pfiffige Agnostiker antreten ließen.

Liminski ärgerte das. Er war nicht allein, fand schnell Gleichgesinnte. Ein Netzwerk musste her, ein internationales, das ihr junges katholisches Lebensgefühl kanalisiert und in Workshops Medienkompetenz vermittelt: Wie geht man souverän mit Reportern um? Wo steht was in welcher Enzyklika? Und wie vermeidet man die Schublade "erzkatholischer Irrer"?


SpOn entdeckt die jungen Katholen in der Gestalt von Nathanael Liminski (den ich kürzlich übrigens selbst kennenlernen durfte). Sein Name könnte den Lesern hier evtl. durch die Initiative Generation Benedikt bzw. durch das gleichnamige Buch bekannt sein.

Die Darstellung ist eigentlich recht wohlwollend, wenn man von den üblichen SexAbtreibungHomoehe-Thematisierung absieht - aber das ist ja heutzutage wohl Pflicht. Auf jeden Fall recht cool, dass jemand wie er einen Platz in der Serie 21 unter 21 - unsere Hoffnungsträger (!) gekriegt hat...

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