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Mittwoch, 05. Dezember 2007

Nada te turbe...

...nada te espante
quien a Dios tiene
nada le falta
Solo Dios basta.

(Hl. Teresa von Ávila)

In meinem Leben geht's derzeit ziemlich drunter und drüber... Ich bitte um Euer Gebet, dass alles zu dem Ende findet, den Gott will.

Dios sabe más!

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7 Comments:

Blogger Le Penseur said...

@Petra:

Hoffentlich verletzt Sie mein Posting nicht zu sehr (und das beabsichtige ich sicher nicht!) — aber ich würde sagen:

Vergessen Sie einen Moment, immer nur darauf zu schielen, was "Gott will", sondern holen Sie einmal tief Luft und besinnen Sie sich, was Sie eigentlich wollen. Ganz tief reinhören ins Innere und sich klar werden, was Ihnen jetzt wichtig ist.

"Solo Dios basta" klingt zwar ganz toll heroisch, aber tut nur den wenigsten gut (ist zumindest meine Erfahrung) ...

Sie haben (spirituell und wohl auch emotional) Brücken hinter sich abgebrochen und sind neue Verpflichtungen eingegangen, wenn ich Ihre Postings der letzten Monate so Revue passieren lasse. Sie sind nach Abschluß des Studiums in einen neuen Lebensabschnitt getreten.

Halten Sie kurz inne und denken Sie nach, ob Sie mit dem einen oder anderen nicht überstürzt handelten. Ob Ihnen das "Bauchgefühl" bestätigt, was Sie in Ihrem Intellekt sich ausgedacht haben. Und dann erst handeln Sie!

Die Entscheidungen, die Sie treffen wollten, können ruhig warten, wenn sie solide fundierte Gründe haben. Und wenn nicht — umso besser, wenn Sie sich dessen bewußt werden, bevor Sie drauflosmarschieren!

Mein Gebet kann ich Ihnen nur in den Grenzen versprechen, in denen ich die Wirksamkeit fürbittenden Gebetes ansiedle (also ehrlicherweise: nicht allzu hoch). Auf mein Mitgefühl und meine Hoffnung, daß Sie aus den Wirren in ruhigeres Wasser finden mögen (und wohl auch werden!), können Sie jedoch zählen.

P.S.: wenn Sie mich kontaktieren wollen (nur als Angebot — ich will mich wirklich nicht aufdrängen!) — Sie wissen wie Sie mich erreichen.

12/06/2007 04:09:00 PM  
Blogger Martin said...

Hallo Petra,

habe Dich in mein Gebet eingeschlossen. Wenn Du willst, was Gott will, dann kannst Du wirklich sagen: "Nada te turbe!". Ich weiß auch aus eigener Erfahrung, dass Glauben nicht komplett gegen alle Umwälzungen und Anfechtungen immunisiert. Denke aber immer daran, was ohne wäre...

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"


SPUREN IM SAND
Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

12/06/2007 08:59:00 PM  
Blogger Georg said...

si, es verdad- Dios sabe mas! y ti sabes de la mi oracon continua para ti todas las dias....

12/07/2007 05:34:00 PM  
Blogger Petra said...

Vielen Dank für Euer Gebet!

besinnen Sie sich, was Sie eigentlich wollen

Lieber LePenseur,
ich tue gerade Selbiges.

12/07/2007 08:47:00 PM  
Blogger Phil said...

Klar werde ich für Dich beten! Bete Du mal auch für mich, kann ich auch grad brauchen.

Le Penseur kann ich teilweise zustimmen; ich finde beide Fragen "Was will ich (wirklich)?" - daran anschließend vllt die Frage "Warum will ich das?" - und die Frage "Was will Gott?" wichtig.
Daß alles so laufen wird, wie Gott es will, sollten wir Christen auf jeden Fall hoffen. Und im "schlimmsten" Fall schreibt Gott auf krummen Zeilen gerade.
Gott allein genügt, ja, das stimmt. Aber Gott allein - und hier spreche ich aus Erfahrung - genügt nur dem, der Gott allein will. Ich bin noch längst nicht so weit in meinem Glauben fortgeschritten, daß ich das sagen kann.
"Was will ich wirklich?" Ist ja auch für das Gebet wichtig. Mir hat es geholfen, daß ich vor einer Messe eben darum betete, zu erkennen, was ich wirklich will.

12/07/2007 09:15:00 PM  
Blogger Alipius said...

"Doch nicht wie ich will, sondern wie Du willst."

Du hast das Ohr schon am richtigen Fleck. Meine Gebete sind Dir sicher.

12/08/2007 10:25:00 AM  
Blogger Le Penseur said...

@Petra:
ich tue gerade Selbiges
Na, dann sind sie ja schon auf dem Weg! Wünsche Ihnen allen Erfolg, den Sie brauchen!

12/08/2007 06:41:00 PM  

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